Euro-Care

Einige Tipps zur Bewertung der vielen Angebote in der 24h-Pflege

Wir möchten Ihnen einige wichtige Hinweise zur Unterscheidung und Bewertung der vielen Angebote in der 24h-Pflege geben.


Generell gibt es zwei Kategorien von Anbietern:

1. Offizielle Pflegedienste mit Sitz in den EU Beitrittsstaaten von 2004 die Ihre eigenen, regulär angestellten Mitarbeiter zur Pflege nach Deutschland entsenden

2. Vermittlungsdienste, die entweder Verträge mit irgendwelchen Unternehmen oder Einzelpersonen in Osteuropa vermitteln und dafür zuerst einmal eine saftige Gebühr verlangen.
Diese sogenannten Vermittler haben häufig keinerlei Kontrolle (bewusst oder unbewusst) mit wem sie einen Vertrag vermitteln und ob dieser Vertrag und das daraus resultierende Beschäftigungsverhältnis überhaupt einer Überprüfung durch den Zoll hinsichtlich einer legalen Beschäftigung standhält.

3. Darüber hinaus ist es in der Pflege unverantwortlich und unseriös einzelne Menschen als 24h-Pflege zu vermitteln. Eine 24h-Pflege ist auf die Dauer nur mit einem stabilen Team von Mitarbeitern zu gewährleisten, die sich koordiniert an der Pflegestelle abwechseln und die auch regelmäßig Zeit mit ihrer Familie zu Hause verbringen. Nur zufriedene und ausgeglichene Pflegekräfte können auch gute Leistungen in der Pflege bringen.

Moderner Sklavenhandel:

1.
Viele, häufig auch illegale Angebote, vermitteln oder „verkaufen“ regelrecht Menschen aus den osteuropäischen Ländern die durch ihre schwierige Lebenssituation auf irgendeinen Job angewiesen sind. Diese werden dann angewiesen sich als eigene Unternehmer auszugeben und dann direkt von den vermittelten Kunden in Deutschland Geld zu beziehen.
Auch hier handelt es sich um eine illegale Beschäftigung die im Prüfungsfall ein Strafverfahren nach sich ziehen kann.

Zusammenfassung:

1.
Hüten Sie sich vor Angeboten, die Ihnen Pflegekräfte „vermitteln“. Diese Angebote zeigen sich meistens dadurch, dass sie eine anfängliche Vermittlungsgebühr neben den eigentlichen Pflegekosten verlangen.

2. Fragen Sie sich auch einfach einmal, wie viel Interesse hat dieser „Vermittler“ noch an Ihnen als Kunden, wenn er seine einmalige Vermittlungsgebühr bereits bekommen hat? Was ist wenn Sie eine Ersatzkraft brauchen weil die vermittelte Kraft nach Hause will oder Ihre Erwartungen nicht erfüllt? Wie oft wird er Ihnen noch für das bereits erhaltene Geld helfen wollen?

3. Seriöse Angebote erkennen sie daran, dass KEINE Vermittlungsgebühren anfallen und auch keine einzelnen „Menschen“ vermittelt werden. Hier werden nur tatsächlich erbrachte Pflegeleistungen berechnet und Sie haben auch nur einen Vertragspartner.